zurück zur Startseite

Erzgebirgeholzkunst

Traditionell und Modern Sammlerobjekt und Kapitalanlage

Reifendreher im Erzgebirge„Alles kommt vom Bergmann her", sagt man im Erzgebirge.
Denn die reichen Vorkommen an Silber, Zinn, Kupfer, Blei und anderen Bodenschätzen waren es, die vom 12. Jahrhundert an das Geschick des Landes und der Menschen bestimmten. Sie brachten den Reichtum für den Bau prächtiger Burgen und Schlösser wie z.B. Augustusburg, dem Jagd- und Lustschloß des Kurfürsten August I. von Sachsen. Der Bergbau lieferte aber nicht nur Silber, sondern auch eine unendliche Vielfalt an Motiven, die die Bergleute an ihren Feierabenden künstlerisch umsetzten. Als dann ab Mitte des 17. Jahrhunderts die Vorkommen erschöpft waren und sich der Bergbau immer mehr zurückentwickelte, wurde die Drechselei und Schnitzerei zur neuen Existenzgrundlage für die Bergleute.

Aus dem gedrechselte Reifen entstehen Tier-Miniaturen. Typische, auf der Welt einzigartige Kunsthandwerkstechniken entstanden, wie zum Beispiel die Reifendreherei, bei der aus Holzringen mit den unterschiedlichsten Tierprofilen eine Vielfalt an kleinen Spielzeugtieren sozusagen in feinen Scheiben aufgeschnitten wird. Oder das Spanbäumchen-Stechen, das besonders viel Fingerspitzengefühl erfordert. Aufwendige, kunstvolle Handarbeit, die den Figuren aus dem Erzgebirge ihre unverwechselbare Handschrift mitgibt. Kein Wunder, daß sie überall so beliebt sind und sich gegen kurzlebige Trenderscheinungen über all die Jahre hinwegsetzen konnten.
 

Sammlerobjekt und Kapitalanlage

Warum man bei Holzkunst aus dem Erzgebirge reihenweise der Versuchung erliegt.

Meistens fängt es ganz harmlos an: Man ersteht zu Weihnachten eine Pyramide oder ein Räuchermännchen, vielleicht noch ein paar Engel als Christbaumschmuck, und plötzlich hat man Feuer gefangen. Noch dieses eine niedliche Striezelkind, dieses Engelchen mit dem Baß oder der Geige ...
Es soll Sammler geben, die geradezu süchtig nach Engeln sind, bei anderen wiederum vermehren sich die Hasen wie rasend oder sie können nicht genug Blumenkinder bekommen. Nur gut, daß den Spielzeugmachern aus dem Erzgebirge weder das Holz noch die Motive ausgehen. Denn zu den überlieferten traditionsreichen Figuren kommen immer wieder neue dazu, entwickelt von Spielzeug-Designern der Region, die sich weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht haben.

Was einen wahren Sammler weniger interessiert, aber doch kurz Erwähnung finden sollte.

Holzkunst aus dem Erzgebirge ist nicht nur schön und stimmungsvoll, sondern auch wertbeständig und wertvoll. Wie alles Echte, wie jede Handarbeit mit künstlerischem Anspruch, wird sie immer rarer auf der Welt. Und damit immer kostbarer. So gesehen ist eine Sammlung von Nußknackern aus dem Erzgebirge eine richtige kleine Kapitalanlage.
Und mal ganz ehrlich: Kennen Sie eine vergnüglichere?

Erzgebirgeholzkunst als Sammlerobjekt

Erzgebirgeholzkunst als Sammlerobjekt
 

nach oben